Maker Faire: Eine Messe nicht nur für Bastler

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Eine große Messehalle, und viele Besucher. Und das ganz bestimmt nicht nur für Nerds.

An diesem Wochenende fand in Friedrichshafen, die Maker faire statt. Eine Messe für Bastler und Technik Freunde. Die Maker faire ist nicht nur eine Messe für technikbegeisterte, sondern auch für Menschen die mit Technik nicht viel anfangen können. So wurde auf zahlreichen Ständen nicht nur Technik gezeigt, sondern auch das Upcycling, mit denen man aus gebrauchten Dingen neue erstellen konnte.  So wurde auf einem stand gezeigt, wir uns alten Gurten neue Taschen entstehen.

Auf einem anderen stand konnte man Schmuck aus gebrauchten Gegenständen erwerben. Die junge Dame entwarf aus allen möglichen moderne Schmuckstück dir. Die Maker Scene kommt ursprünglich aus den USA, breitet sich aber hier in Europa immer mehr aus. Einen großen Anteil daran hat der Heise Zeitschriften Verlag, der dass aus den USA stammende Make Magazin hier in Deutschland verbreitet. In seinen Ausgaben zeigt das Magazin immer wieder neue erstaunliche Methoden um altes und gebrauchtes auf neu zu trimmen. Natürlich war der Heise Verlag mit einem großen Stand selbst auf der Messe vertreten, und man konnte mit den Redakteuren reden und Ideen austauschen.

Ein ganz besonderes Augenmerk war auf Schulen gerichtet. Diese waren mit zahlreichen Ständen selbst vertreten, und präsentierten ihre technischen Errungenschaften. Lehrer wie Schüler präsentierten auf der Messe die während dem Unterricht entstandene Projekte. Einiges davon wahren Projekte, mit denen die Lehrer ihren Schülern Technik und deren Aufbau und Funktion vermittelten. Doch war auch ein Projekt dabei, dass ein sehr großes Potential für die Zukunft hat. So entwarfen Schüler einen Roboter, der die Umgebung mittels Laser Scanner erfasst und automatisch kartographieren. Ursprünglich war der Roboter für die Landwirtschaft gedacht, aber Er hat ein riesiges Potential auch im Katastrophenschutz. So könnte er für Menschen Unzugängliche Gegenden oder auch Gebäude automatisch kartographieren. Erfassten Daten versendet der Roboter via WLAN.

Doch auch die kleinen unter uns kamen auf der Messe nicht zu kurz. So konnten diese auf zahlreichen Ständen selber basteln. Vom einfachen Spielzeug bis zu elektronischen Schaltungen war für die kleinen alles geboten. Diese hatten sichtlich Spaß selbst Hand anzulegen. Was die kleinen am meisten erfreute, dass sie ihr jetzt gebastelten Gerätschaften dann auch mitnehmen konnten. Ein besonderes Highlight auf der Messe war der Inno Truck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dort konnten die kleinen und die großen anhand von zahlreichen Exponaten und einer Forschungs-Rally selbst den Standort Deutschland entdecken. Für Fragen standen in dem Truck zwei Forscher aus den Bereich Chemie und Biologie bereit, die mit ihrer fachlichen Kompetenz jede Frage beantworten Konten.

Ein Teil der Messe war jedoch fest in Schweizer Hand. Tummelten sich doch auch Cosplayer auf der Messe herum. Zum Großteil stammten die aus der benachbarten Schweiz. So waren einige Damen mit wirklich bezaubernden Kostümen verkleidet. Wo einige meinten, der Abstand zum Maker Scene ist weit, so fanden wir der Abstand ist gar nicht so weit. Die Kostüme sind alle handgefertigt. In einigen stecken viele Stunden Arbeit und viel Geschick. Doch gefiel vielen Besuchern die Verbindung von Maker und Cosplay. Ebenso hatte auch die Steam Punk Gemeinschaft Platz auf der Messe. Sie sie zeigt nicht nur ihre tollen Kostüme, sondern auch viele Basteleien rund um Steam Punk. Gerades dieser Bereich, hat die viel Verbindung zum Maker Gemeinschaft. So verbinden diese Technik Historie und Phantasie in einem.

Enthusiasten der Casemodding Scene kamen auch nicht zu kurz. So stellte Ali Abbas, mehrfacher Preisträger und Gewinner der DCMM (Deutsche Casemod Meisterschaft) seine letzten Projekte aus. Diese bewiesen, ein PC muss nicht nur ein Kasten sein. Seine Mods sind viel zu schade um sie unter den Schreibtisch verschwinden zu lassen. Es sind Kunstwerke, in denen viele 100 Stunden Arbeit steckt.

Als Fazit können wir sagen, ein Besuch der Messe lohnt sich für jeden. Egal ob Familie mit Kinder oder Einzelpersonen jeder findet dort etwas. Und man kann unendlich viel Zeit auf der Messe verbringen. Auch im kommenden Jahr werden wir wieder für euch vor Ort sein. Und diesmal hoffentlich auch einen von euch sehen.

Fotos: © Krivacek

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