Mindelheim: Oldtimer gehen neue Wege

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Traditionell findet immer am Pfingstsonntag das Treffen der Oldtimerfreunde Mindelheim statt.

Doch wer sich heuer zur Berufsschule begab, der suchte dort vergebens. Der Verein nahm ein Angebot seitens der Stadt durch Bürgermeister Dr. Stephan Winter an und verlegte das Treffen in die Innenstadt. Mit neuer Örtlichkeit startete das Treffen heuer in der Innenstadt unter dem Motto „Vive la France“.

Zu sehen dabei waren schicke Oldtimer der Französischen Hersteller Citroën, Renault und so manch anderer Raritäten aus dem Hause anderer Französischen Autobauer. Dabei waren auch zwei Sportwagen von Renault zu sehen, die heute bereits Seltenheitswert haben. Renault Alpine aus zwei Modelljahren brachte Robert Kern vom gleichnamigen Autohaus aus Markt Rettenbach nach Mindelheim. Der Alpine Spezialist beantwortete Fragen rund um die Autos mit enormer Fachkenntnis und Geduld, da er selbst alle Modelle der Serie Restauriert und damit auch handelt.

Zu sehen war aber auch ein Setra Oldtimerbus ebenso wie diverse Motoräder der Hersteller NSU, Horch oder BMW. Dabei waren auch immer wieder Klassiker aus den USA wie ein restauriertes Ford Modell T das allerdings in zwei Versionen zu sehen war. Einmal die Bekannte Version mit geschlossener Fahrgastkabine und einmal als Speedster. Letzterer dürfte in Deutschland großen Seltenheitswert haben, da dieses fast komplett im Originalzustand war und auch so sehr selten zu sehen ist. Trotz Regnerischem Wetter anfangs, machte sich der Besitzer auf den Weg nach Mindelheim, um sein Fahrzeug der Staunenden Menge zu präsentieren.

Apropos Wetter, mochte zwar anfangs das Wetter noch nicht so recht mitspielen, zeigte sich dann doch nachmittags die Sonne und ließ die Fahrzeuge in ihrem Glanz erstrahlen. Was letztendlich nochmals zu einem Schub an neugierigen Besuchern führte. Und wiederum unser Mindelheimer Bulldogsammler Michael Rimmel sorgte für eine Überraschung. Dieser fuhr überraschend mit dem Prototypen des Schlüter Profi Trac 5000 TVL vor. Diesen musste er dann natürlich auch gleich Vorstellen lassen, was ein Kollege für Ihn übernahm.

Alles in allem war der Umzug in die Innenstadt ein Erfolg. Nicht nur mehr Fläche für die Fahrzeuge stand zur Verfügung auch das gesamte Drumherum hatte mehr Platz zur Verfügung. Wir hoffen das auch im kommenden Jahr wieder die Stadtmitte genutzt werden kann und darf.

Fotos: © Krivacek

 

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